04.04.2018

Forschung in Palliative Care: Eingabetermin ist 1. Juni 2018

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Projekte

09.04.2018

Empfehlungen für gesundheitsbezogene Register: Praxistest gestartet

Register mit verlässlichen Daten werden im Gesundheitswesen immer wichtiger und mit den wachsenden Datenmengen zahlreicher. Aus diesem Grund haben die Organisationen ANQ, FMH, H+, unimedsuisse und die SAMW Empfehlungen zum Aufbau und Betrieb gesundheitsbezogener Register veröffentlicht. Um die praktische Anwendung dieser Empfehlungen zu prüfen, führt die SAMW nun einen Praxistest durch.

Im Sinne einer Testphase wurden ausgewählte Betreiber eingeladen, ihr Register anhand der mit den Empfehlungen veröffentlichten Checkliste zu überprüfen. Anschliessend wird eine Expertengruppe diese Selbstdeklarationen beurteilen und gleichzeitig die Anwendbarkeit der Checkliste und der Empfehlungen in der Praxis testen. Die Empfehlungen und die Checkliste finden Sie auf der Website des ANQ.

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Ethik

04.04.2018

Die Vorlage Generalkonsent wird weiterentwickelt und breiter abgestützt

Mit dem Generalkonsent (GK) können Personen, die im Spital behandelt werden, in die Weiterverwendung ihrer Daten und Proben für Forschungsprojekte einwilligen. 2017 haben Swissethics und die SAMW die Vorlage Generalkonsent 2017/1 veröffentlicht, um eine einheitliche Handhabung in der Schweiz zu fördern. Aufgrund der Praxiserfahrungen wird die Vorlage derzeit weiterentwickelt.

Parallel zu den Arbeiten an der Vorlage GK werden spezifische Vorlagen für urteilsunfähige Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche und deren Eltern ausgearbeitet. Die SAMW hat eine Steuerungsgruppe eingesetzt, die die Weiterentwicklung verantwortet und die Teilprojekte koordiniert. Weitere Informationen und die Vorlage GK 2017/1 finden Sie auf unserer Website.

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Projekte

02.04.2018

smarter medicine: Empfehlungen für die Radio-Onkologie sind publiziert

Der von der SAMW mit gegründete Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er unterstützt die Erarbeitung von «Top-5-Listen», mit denen Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die künftig ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Ende März hat die Schweizer Gesellschaft für Radio-Onkologie (SRO) ihre Liste veröffentlicht.

Die SRO setzt sich für eine bedarfsgerechte radio-onkologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebsleiden ein. Die Top-5-Liste soll nicht nur innerhalb der Fachgesellschaft wahrgenommen und breit diskutiert werden, sondern auch eine multidisziplinäre und interprofessionelle Diskussion zum Wohle der Betroffenen und Angehörigen fördern. Den Flyer mit den Empfehlungen der SRO können Sie hier herunterladen. Informationen zur Initiative und eine Übersicht über die Empfehlungen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website des Trägervereins.

Wie kann smarter medicine in der Radio-Onkologie umgesetzt werden? PDF

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Akademie

29.03.2018

Die Akademien lehnen den Gesetzesentwurf zu Tabakprodukten ab

Unter der Federführung der SAMW haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz eine ablehnende Stellungnahme zum Gesetzesentwurf über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten verfasst. Die Akademien fordern dabei, dass Rechtsvorschriften grundsätzlich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen müssen.

Die Stellungnahme der Akademien basiert auf der Position der Swiss School of Public Health (SSPH+), die den Gesetzesentwurf gründlich analysiert und gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse gänzlich abgelehnt hat. Sie macht geltend, dass ein solches Gesetz die öffentliche Gesundheit gefährden und zu unerträglichen Kosten führen würde.

Stellungnahme der Akademien der Wissenschaften Schweiz, 22.3.2018 PDF

Stellungnahmen

Publikationen

27.03.2018

Eine bessere Medizin dank Daten?

Nutzen und Herausforderungen von personalisierter Medizin und Big Data waren die Themen am diesjährigen Seminar für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten der SAMW, Swiss Clinical Trial Organisation und Interpharma. Die Kollegen der Technischen Wissenschaften (SATW) waren dabei und bieten in ihrem Blog eine lesenswerte Zusammenfassung.

«Big Data kann das Gesundheitswesen entscheidend voranbringen. Doch nirgends sind Daten so heikel und stellen sich ähnlich knifflige ethische Fragen. Transparenz und Cybersecurity sind Schlüsselfaktoren, um das nötige Vertrauen bei Patientinnen und Patienten zu schaffen.» So lautet das Fazit im Blog-Beitrag «Macht Big Data die Medizin besser?» der SATW.

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Ethik

23.03.2018

Autonomie und Digitalisierung: Ein neues Kapitel für die Selbstbestimmung in der Medizin?

Am 15. Juni 2018 findet in Bern die vierte Tagung im Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin statt. Dieses Jahr stehen die Auswirkungen der digitalen Transformation in der Gesundheitsversorgung im Zentrum.

Die Tagung bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragen in einer digitalisierten Medizin. Praxisbeispiele und Gespräche zwischen den Referentinnen und Referenten ermöglichen eine enge Verknüpfung von theoretischem Input und konkreten Herausforderungen im medizinischen Alltag.

Programm: Autonomie und Digitalisierung, 15. Juni 2018 PDF

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Akademie

15.03.2018

Zweite Ausschreibung des Swiss Personalized Health Network

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) hat die zweite Ausschreibung für Projektgesuche lanciert. Eingabefrist ist der 30. Juni 2018. Insgesamt stehen gut 9 Mio. Franken zur Verfügung.

Ziel der SPHN-Initiative ist der Aufbau einer schweizweit koordinierten Dateninfrastruktur an Universitätsspitälern und anderen Forschungsinstitutionen, um Entwicklungen im Bereich der Personalisierten Gesundheit zu fördern. Ausführliche Informationen finden Sie im «SPHN Call for Proposals 2018» und auf der SPHN-Website.

SPHN Call for Proposals 2018 PDF

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Publikationen

12.03.2018

Das SAMW Bulletin 1/2018 ist dem Schwerpunkt «Autonomie» gewidmet

Gesundheitsprobleme verlangen oft einschneidende Entscheidungen, die von Patientinnen und Patienten möglichst autonom gefällt werden sollen. Das SAMW Bulletin ist dem ethischen Konzept der Autonomie gewidmet und zeigt auf, wie facettenreich das Zusammenspiel von Selbstbestimmung und professioneller Verantwortung ist.

Das informierte Einverständnis der betroffenen Person gilt heute als notwendige Voraussetzung, dass eine medizinische Massnahme umgesetzt werden kann. Welche professionellen Fähigkeiten und Strukturen fördern Selbstbestimmung auch unter erschwerten Umständen? Zu dieser Frage hat Susanne Brauer, Vize-Präsidentin der Zentralen Ethikkommission, im Schwerpunktartikel fünf Thesen entwickelt. Zudem finden Sie im SAMW Bulletin Informationen zu laufenden Projekten, Ausschreibungen und neuen Publikationen.

1/2018: Autonomie in der Medizin – Ein Zusammenspiel von Selbstbestimmung und professioneller Verantwortung PDF

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